Luisa Fernanda Alfonso

*1995 in Kolumbien, lebt in Berlin

 

mit Estefanía Álvarez Ramírez

Kostümdesign: Bror August

Musik: El triste - Jose Jose (Sample)

Mi Corazoncito - Aventura (Sample)

 

Luisa Fernanda Alfonso verhandelt in ihren performativen Arbeiten die Verschiebung von gesetzten Narrativen der Weiblichkeit und Männlichkeit. Dabei werden Bewegungsmuster analysiert und Rollenmuster anhand von Kostümen und mithilfe von Objekten rearrangiert und dekontextualisiert — auch mit Einbezug ihrer lateinamerikanischen Herkunft.

In ihrer für die Simultanhalle entwickelten Performance erforscht sie Opulenz als ästhetisches display. Style und Geschmack dienen als Flächen und Darstellungsmittel des sozialen Aufstiegs. Statt der luxuriösen und materialistischen Zurschaustellung von Privileg und sozialer Stellung präsentieren Luisa und Estefanía den Typus der „sad rich people“, eine tragische Figur, die trotz ihres Wohlstands, dennoch von Unglückseligkeit betrübt ist.

 

When you own everything — what do you want?

Luisa Fernanda Alfonso machte ihren BA in Contemporary Dance an der Folkwang Universität der Künste Essen and studiert zur Zeit im Programm von SODA Berlin. Die Arbeit entstand in Kollaboration zwischen Luisa Fernanda Alfonso und Estefanía Álvarez Ramírez.

 

Simone Curaj

 

www.instagram.com/racistdreams

Filmstills: Nathan Ishar

Mit freundlicher Unterstützung von: